• Jetzt geht's ans Eingemachte! Nicht nur Kuchen, Waffeln und Plätzchen lassen sich prima selbst herstellen und gegen eine kleine Spende beim nächsten Vereins-Fest oder Kuchenbasar anbieten, sondern auch fruchtig-leckere Marmeladen.

    Die süßen Aufstriche können entweder privat oder als gemeinsame Gruppenaktivität produziert werden. Besonders lecker werden die Marmeladen natürlich, wenn die Früchte aus den eigenen Gärten oder von regionalen Biobauern stammen.
  • Ihr benötigt:

    - Einmachgläser
    - reife, einwandfreie Früchte aus dem eigenen Garten, dem Schulgarten oder von regionalen Obstbauern
    - Zucker oder Gelierzucker
    - evtl. Nüsse und Gewürze für spezielle Aromen
    - Etikettierungen

    Tipps:

    Am besten eignen sich reife und einwandfreie Früchte für frisch gekochte Marmelade. Die Marmeladen können durch verschiedene Kräuter und Gewürze aufgepeppt werden. Denkt hierbei aber an eventuelle Allergiker und vermerkt daher am besten auf den Etikettierungen, welche Bestandteile eure selbst gemachte Marmelade enthält.

    Damit die frisch gekochte Marmelade auch lange hält und ungekühlt aufbewahrt werden kann, sollte sie in entsprechende Marmeladengläser eingefüllt und luftdicht verschlossen werden. Das geht am besten mit Gläsern, die einen sogenannten Twist-off-Deckel besitzen, diese weisen in der Mitte eine leichte Wölbung auf, die auf Druck mit eine vernehmlichen Klick-Geräusch nachgibt. 

    Einen schönen und  ausführliche Artikel zur Marmeladen-Herstellung findet ihr bei Chefkoch.

  • Laut der Konfitürenverordnung darf sich nur Marmelade nennen, was aus Zitrusfrüchten hergestellt ist. Konfitüre oder Fruchtaufstrich wäre in den meisten Fällen die korrektere Variante – oder Gelee. Wichtig ist auf jeden Fall zu kennzeichnen, welche Bestandteile das selbst kreierte Produkt enthält - gerade auch als Hinweis für Diabetiker oder Allergiker. Auch ein Herstellungs- bzw. Haltbarkeitsdatum solltet ihr vermerken.

    Zudem unterliegen selbst hergestellte Fruchtaufstriche den Gesetzen der Lebensmittelüberwachung. Auch wenn bei der Herstellung und anschließender Abgabe gegen eine kleine Spende oft auch mal ein Auge zugedrückt wird, (zumal es sich ja tatsächlich meist nur um kleine Mengen an Aufstrichen handelt), ist es ratsam, sich im Vorfeld beim zuständigen Gesundheits- bzw. Ordnungsamt zu erkundigen.

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